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* traum-domizile-TIPP
Wein vom Vulkan

Qualitätsweinbau wird auf Santorini auf knapp 1700 Hektar betrieben, auf vulka-
nischem Boden, der sich im Wein bemerk-
bar macht. Die große Tageshitze speichert sich im Vulkangestein, in der Nacht kommt die nötige Feuchtigkeit hinzu. Zusammen mit ständigen Winden ergibt sich ein einzigartiges Mikroklima, das zu hohen Zucker- und auch Säurewerten in den Trauben führt.  |  Bild: die Rebstöcke werden traditionell kreisförmig in Bodenmulden angelegt.

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Übersichtskarten & Pläne

Übersichtskarte mit Orten auf Santorini
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Übersichtsplan des Hauptortes Fira
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Sehenswertes auf Santorini

Fira

Der Hauptort von Santorini liegt direkt auf dem Kraterrand, etwa 600 Steinstufen oberhalb vom alten Hafen der Insel. Im Ortszentrum geht es - vor allem in der Hauptsaison - äußerst geschäftig zu. Hier finden sich allerlei Läden, Boutiquen und Juweliere, dazwischen Museen, Galerien, Tavernen und Cafes mit einem grandiosem Blick auf die Caldera und die Weite des Meeres. In den Seitengassen findet der Besucher renomierte Bars und Dikotheken.

 
Oia

Dieser malerische Ort, in dem viele In- und Ausländer ein zweites Zuhause fanden, liegt gleichermaßen spektakulär wie Thira hoch oben auf dem Kamm der Caldera. Jedoch herrscht hier weniger Trubel als im Hauptort, da vor allem Tagesausflügler das Dorf besuchen.

 
Kamari / Perissa

Die beiden Hauptbadeorte der Insel sind voll und ganz auf die Bedürfnisse der Urlauber eingestellt. Auch an Wassersportmöglichkeiten wird einiges geboten. An der Strandpromenade von Perissa befindet sich eine Tauchschule.

 
Alt-Thira

Auf einem steinigen Bergrücken, gelegen unterhalb des höchsten Berges, befinden sich die zahlreichen Überreste des antiken Thiras, einschließlich eines Amphietheaters.

 
Akrotiri

Die ersten Einwohner Santorinis wurden von den Minoern vertrieben, deren große Kolonie bei Akrotiri vermutlich durch einen Vulkanausbruch zerstört worden war. 1967 begann man bei Akrotiri, wo minoische Vasen gefunden worden waren, zu graben. Die Entdeckung einer kompletten, unter einer 60 Meter dicken Bimssteinschicht vergrabenen minoischen Stadt mit herrlichen Wandfresken und Keramiken war der Fund des vergangenen Jahrhunderts.

 
Kraterrandweg

Dieser Weg führt von Fira in nörlicher Richtung nach Oia, immer hoch oben am Berggrat entlang. Mal läuft man auf betonierten Gassen, die meiste Zeit aber auf steinigen Pfaden. Unterwegs finden sich mehrere idyllische Plätze zum Pausieren. Während der gesamten Wanderung, die in ca. 3 bis 4 Stunden - ohne Pausen - zu machen ist, hat man einen fantastischen Panoramablick auf die Caldera und die benachbarten Inseln.

 

 
 

Die Insel Santorini (Griechenland), gelegen im ägäischen Meer, zwischen dem griechischen Festland und Kreta, ist der Restkörper eines gigantischen kreisrunden Vulkans, der vor über 3000 Jahren durch gewaltige Eruptionen und Ausbrüche seine heutige Form erhielt: aus dem Tiefblau der meeresüberfluteten Caldera ragen bis zu 300 Meter hohe Kraterwände empor. Oben auf den Kämmen klammern weißgekalkte kubische Häuserkomplexe.

Vom oberen Kraterrand bis zu den äußeren Ufern gleiten die Hänge in unzähligen Terassenfeldern und Erosionstälern sanft ab, an dessen Enden schwarze kilometerlange und feinsandige bis steinige Lavastrände das Bild prägen.

Santorini ist einzigartig und unverwechselbar, die Insel zieht die Besucher in ihren Bann, dem sich kaum einer entziehen kann. Kein Wunder also, dass die Bewohner von Santorini stolz auf ihre Insel sind. Und das zeigen sie auch.

Zu ihrem stolzen und freundlichen Auftreten gesellt sich bei vielen Einheimischen, vor allem bei den Alten, auch eine ausgeprägte innere Gelassenheit und Zuversicht. In früherer Zeit hatten die Insulaner mit großer Armut, Landflucht und den Folgen zahlreicher Erdbeben zu kämpfen. Erst in den 80er Jahren, als sich der Tourismus als Einnahmequelle zu etablieren begann, stabilisierten sich die Lebensverhältnisse. Eine wirkliche Besonderheit Santorinis sind zweizeilige Strophen aus jener Zeit, die auch heute noch gesungen werden:

" Geduld, Geduld,
Ausdauer, nur Ausdauer.
Auch dieser Anstieg
bringt einen Abstieg. "

 

Tag / Nacht / Wasser - in C°:

 

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Feb
März
Apr
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14/09/15
14/09/14
16/10/14
19/12/15
22/15/18
26/19/21
Juli
Aug
Sept
Okt
Nov
Dez
27/22/23
26/22/24
25/20/23
21/17/20
19/13/18
16/11/16
(Angaben sind Durchschnittswerte, ohne Gewähr)

Santorini ist kein klassisches Winterziel wie beispielsweise Zypern. Von November bis März liegen die Durchschnittswerte der Tagestemperaturen zwischen 14 und 19 Grad. Das Wetter ist unbeständig, frisch und regnerisch.

Jedoch schon ab März hält der Frühling langsam Einzug auf Santorini: Bäume, Blumen und Sträucher beginnen zu blühen. Das Wetter ist mild aber zum Baden ist es noch zu kalt.

Im April setzt sich die Blütenpracht fort, die Lufttemperaturen steigen weiter an, die Regenwahrscheinlichkeit nimmt deutlich ab auf durschnittlich 3 Tage in diesem Monat.

Im Mai beginnt die Touristensaison. Die ersten Charterflüge werden angeboten. Die Insel blüht derweil richtig auf, überall bunte Blumen und frisches Gras. Wer Santorini nur im Hochsommer kennt, in dem das üppige Grün durch die hohen Temperaturen verdorrt ist, wird die Insel zu dieser Zeit nicht wieder erkennen.

Schon ab Juni wird es deutlich heißer, auch die Wassertemperatur scheint von Tag zu Tag spürbar zu steigen. Viele touristischen Einrichtungen haben bereits geöffnet. Die Preise in den Tavernen und bei den Fahrzeug-Verleihern sind noch deutlich niedriger als in der Hauptsaison.

Im Juli und August wird die Insel am meisten besucht. Auch viele Griechen machen in dieser Zeit hier Urlaub. Das Grün der Landschaft dörrt allmählich aus. Die Temperaturen können vereinzelt weit über 30 Grad klettern, jedoch sorgt der frische Nordwind 'Meltemi' ständig für Abkühlung.

Ab September wird es schlagartig ruhiger, die meisten Besucher verlassen die Insel, die Preise für ein Leihfahrzeug werden wieder deutlich gesenkt. Die Lufttemperaturen sind nun angenehmer als im Hochsommer, und das Meerwasser ist noch genauso warm.

Der Oktober läutet das Saisonende ein. Allmählich schließen die meisten touristischen Einrichtung. Das Klima ist mild bei durchschnittlich 7 Sonnenstunden am Tag, vereinzelt kann es zu kurzen Regenfällen kommen.

 

Die Landschaft von Santorini ist deutlich geprägt vom Vulkanismus und vergangener Ausbrüche. Lange Erosionstäler, die sich bis zu den äußeren Ufern erstrecken, durchziehen die gesamte Insel. Auf der fruchtbaren Vulkanerde entwickelte sich eine üppige Vegetation. Bäume treten vereinzelt oder als Nutzpflanzen auch in Hainen auf. Geerntet werden Tomaten, Weintrauben, Oliven und Pistazien.

Die Tierwelt ist auf Arten beschränkt, die sich den besonderen ökologischen Begingungen anpassen können: Eidechsen und Geckos, Grillen, Esel, Schafe und Ziegen.

 
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Weitere nützliche Informationen von A bis Z finden Sie auf der Seite 'Reisepraktisches'.

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